Aggregierungs-Hypothese

Aggregierungs-Hypothese. Durch Aggregation von psychologischen Variablen auf der einen Seite und physikalischen Variablen auf der anderen Seite lässt sich die Korrelation zwischen den beiden Gruppen erhöhen (H1). Eine solche Verstärkung der Korrelation lässt sich nicht nachweisen (H0). Mit dieser Hypothese wird explizit das Brunswick’sche Linsenmodell getestet, möglicherweise aber auch die Frage nach der Verteilung der „PK-Fähigkeiten“, wo es zwei extreme Positionen gibt: 1. Nur wenige Menschen haben ausgeprägte „PK-Fähigkeiten“; 2. alle Menschen weisen mehr oder weniger schwache „PK-Fähigkeiten“ auf. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus (Lucadou, 215).

Lit.: Lucadou, Walter von: Experimentelle Untersuchungen zur Beeinflussbarkeit von stochastischen quantenphysikalischen Systemen durch den Beobachter. Frankfurt a. M.: Haag und Herchen, 1986.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1