Affektivität

Affektivität. Gefühlsansprechbarkeit. Die paranormale Kommunikation wird durch positive Affektivität in einem > affektiven Feld gefördert. Versuchspersonen die gefühlsmäßig ansprechbar sind, erreichen bessere Resultate als gefühlsmäßig unansprechbare Personen. Dabei spielen Einheitsgefühl und Einheitserlebnis eine besondere Rolle bis hin zum psychotherapeutischen Erfolg. Bei diesen Gefühlen stellt sich eine physische und psychische Entspannung ein, was die Fühligkeit steigert und die Informationsebene erweitert. Hier ist A. von > Suggestibilität zu unterscheiden, weil die individuelle Fühligkeit durch den Grad der Suggestion eingeschränkt wird. A. ist vielmehr mit > Empathie und Empfänglichkeit verwandt. Inwieweit Sensitive, Heiler und Mystiker mit A. arbeiten ist noch offen; ohne A. mangelt es jedenfalls am nötigen Einfühlungsvermögen.

Lit.: Stuart, Charles: An analysis to determine a test predictive of extrachance scoring in card-calling tests. In: Journal of parapsychology 5 (1941); Jung, C. G.: Psychologische Typen. GW 15. Zürich: Rascher, 91960; Johnston, William: Spiritualität und Transformation. München: Kösel, 1986; Ballard, John: Rychlakean theory and parapsychology. In: Journal of the American Society for Psychical Research 85 (1991) 2, 167-181.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1