Aeternitas

Aeternitas, bei den Römern Personifikation der Ewigkeit, des Reiches wie auch der vergöttlichten Herrscher. Als Symbole der Anfang- und Endlosigkeit dienen der sich durch Selbstverbrennung erneuernde > Phönix und der > Uroboros, die sich in den Schwanz beißende Schlange. Auch die strahlende Sonne und der zunehmende Mond in den Händen der auf Münzen dargestellten Göttin versinnbildlichen das Ewige.

Lit.: Aeternitas: Das ist Ewigkeit zue welcher wir Menschen alle auß diesem sterblichen Leben wanderendt; fürgestellet v. d. Studenten d. hohen Schul zu Freyburg i. Br. Freyburg i. Br.: Böckler, 1639. Tempus aevum aeternitas: la concettualizzazione del tempo nel pensiero tardomedievale; atti del colloquio internazionale, Trieste, 4–6 marzo 1999 / a cura di Guido Alliney. – Florenz: Olschki, 2000; Toelken, Ernst Heinrich: Ueber die Darstellung der Vorsehung und der Ewigkeit, Providentia und Aeternitas auf Römischen Kaisermünzen: ein Vortrag, gehalten in der eröffnenden Versammlung der numismatischen Gesellschaft zu Berlin am 22. Januar 1844; Drexelius, Hieremias: Aeternitas pars / explicavit e latine scrpsit Hieremias Drexelius. – Antverpiae: Cnobbaert, 1636.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1