Äquinoktium

Äquinoktium (lat. aequus, gleich; nox, Nacht). Tagundnachtgleiche, also die Tage des Jahres, an denen Tag und Nacht jeweils 12 Stunden dauern, was am Frühlings- und Herbstanfang der Fall ist. An diesen Tagen durchschneidet die Erdbahn oder Ekliptik den Äquator in den sog. Äquinoktialpunkten. Diese Tage haben seit alters her eine große magische und religiöse Bedeutung, was dadurch zum Ausdruck kommt, dass sie in vielen Kulturen und Organisationen Tage großer > Äquinox-Feste waren und sind, wie z. B. bei den > Rosenkreuzern und in vielen Volksbräuchen.
> Equinox (1909-1914) hieß ferner die Zeitschrift von Aleister > Crowley.

Lit.: Delany, Samuel R.: Äquinoktium. Bellheim: Ed. Phantasia, 1997; Katalog von 3356 schwachen Sternen für das Äquinoktium 1950. Hamburg-Bergedorf: Verl. d. Sternwarte, 1955.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1