Ährenkleid Mariae

Ährenkleid Mariae. Darstellung Marias in einem mit > Ähren besetzten Kleid oder im Weizenfeld stehend, wie sie im Mittelalter und in der Renaissance oft auch auf Andachts- und Wallfahrtsbildern zu sehen ist. Diese Bilder sind seit dem 14. Jh. in deutschen Frauenklöstern in Anlehnung an das Hohelied 7, 3: „Dein Leib ist ein Weizenhügel, mit Lilien umstellt“ entstanden und wurden zum Sinnbild des Lebens sowie der Bitte um Erntesegen.

Lit.: Biedermann, Hans: Knaurs Lexikon der Symbole. Augsburg: Weltbild-Verl., 2000.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1