Achtsamkeitsmeditation

Achtsamkeitsmeditation. Die A. dient nach buddhistischer Lehre der Gewinnung von Einsicht in die Erfahrungen des Lebens und die Natur innerer und äußerer Gegebenheiten sowie zur Wahrnehmung der Beziehung der beiden. Um dies zu erreichen, nimmt man eine entspannte Körperhaltung ein und beobachtet in Ausübung der reinen Aufmerksamkeit den Atem. Nach wenigen Minuten erkennt man, dass eine ständige Kette mentaler Geschehnisse stattfindet. Durch solche Beobachtungen wird Einsicht in die uns eigentümlichen mentalen Prozesse gewonnen und der Bereich ausgemacht, der therapeutisch durch A. zu bearbeiten ist, um die innere Ausgeglichenheit herzustellen oder zu bewahren.

Lit.: Boorstein, Seymour (Hg.): Transpersonale Psychotherapie. Bern: Scherz, 1988.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1