Achte Sphäre

Achte Sphäre (oder Planet des Todes), verschwommener esoterischer Begriff der geheimen Mysterienschulen zur Bezeichnung der tiefsten geistig-psychischen Entartung, in der eine Wiederbelebung durch den Strahl der spirituellen Monade nicht mehr möglich ist. Die 8. Sphäre ist der Hort der „verlorenen Seelen“, die dort zerrieben und in ihre psychisch-astralen Bestandteile aufgelöst werden. H. P. > Blavatsky bringt diese Vorstellung mit dem Mondgott in Verbindung, der die sieben Naturkräfte repräsentiere, die ihm vorausgingen (Blavatsky, 248). Der Mond sei nämlich in seinen inneren Prinzipien, d. h. psychisch und geistig, tot (Blavatsky, 172). Rudolf > Steiner befasst sich in „Geheimwissenschaft im Umriss“ mit der 8. Sphäre.

Lit.: Blavatsky, H. P.: Kosmogenesis. A. Kosmische Evolution. Den Haag: J. J. Couveur, o. J.; Steiner, Rudolf: Die Geheimwissenschaft im Umriss (1930). Dornach: Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, 1930.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1