Abfuhr

Abfuhr. S. Freud bezeichnete als A. die Abgabe von Erregungsquantitäten, um Stauungen zu vermeiden. Eine nicht adäquate Abfuhr kann zu psychischen Störungen und - sofern sie nur motorisch erfolgt - zu hysterischen Anfällen führen. Solche Entladungen werden auch mit persongebundenen Spukerscheinungen und psychokinetischen Effekten in Verbindung gebracht.

Lit.: S. Freud: Gesammelte Werke. Frankfurt: Fischer, 1966, XIII, 273; XVII, 13, 91; Huesmann, Monika; Schriever, Friederike: Steckbrief des Spuks, in: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 31 (1989), 52-107.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1